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Stadtplan für barrierefreie Mobilität


Logo: Stadtplan für barrierefreie Mobilität
Projektstart: 01.08.2006
Laufzeit: fortlaufend
Projektträger: Stadt Augsburg - Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Projektverantwortung vor Ort: Prof. Dr. Gerd Peyke
Beteiligte WissenschaftlerInnen / Kooperationen: Stadt Augsburg - Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Stadt Augsburg - Stadtvermessungsamt
Stadt Augsburg - Behindertenbeirat

Zusammenfassung

Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, haben im Alltag oft mit Barrieren zu kämpfen. Der ‚Stadtplan für barrierefreie Mobilität’ stellt für Menschen mit Mobilitätsbehinderung eine Hilfestellung dar, indem er in einem speziellen Web-Interface Barrieren und für sie hilfreiche Einrichtungen für die Innenstadt von Augsburg aufzeigt. Die Anwendung dient als Forschungsplattform, um auf spezielle Nutzergruppen angepasste Internetkartendienste hinsichtlich technischer Gestaltung, Informationsarchitektur und Usability zu untersuchen.

Beschreibung


Stadtplan für barrierefreie Mobilität

Zusammen mit dem Behindertenbeirat Augsburg, dem Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung und dem Stadtvermessungsamt wurde der ‚Stadtplan für barrierefreie Mobilität’ vom Lehrstuhl für Humangeographie und Geoinformatik der Universität Augsburg aufgebaut und weiterentwickelt.

Seit März 2010 steht der Plan frei im Internet zur Verfügung. Durch die digitale Veröffentlichung kann der Plan auch in Zukunft aktuell gehalten und auch an unterschiedliche Nutzergruppen angepasst werden. Momentan enthält der Plan über 4000 Objekte im Bereich der Augsburger Innenstadt, die in zweijähriger Arbeit erfasst wurden. Dazu zählen Barrieren wie beispielsweise Treppen, Steigungen oder schlechte Bodenbeläge genauso wie hilfreiche Einrichtungen wie zum Beispiel Behindertenparkplätze oder barrierefreie Toiletten.

Der ‚Stadtplan für barrierefreie Mobilität’ ist ein dynamisches Projekt, das in seiner umfassenden Datenbasis nur durch die enge Zusammenarbeit von Menschen mit Behinderung, der Stadtverwaltung, der Universität und interessierter Bürger erarbeitet werden konnte und in Zukunft weiterentwickelt werden kann. Wichtige nächste Schritte sind zum Beispiel die Zusammenarbeit mit der Augsburger Community der OpenStreetMap, die Portierung der Anwendung für mobile Endgeräte und die Entwicklung einer Navigationskomponente.

 

Ausschnitt: Stadtplan für barrierefreie Mobilität