Suche

Empirische, ästhetische und naturphilosophische Aspekte der Totholzwahrnehmung


Ambivalenzen einer kulturellen Ökosystemdienstleistung – empirische, ästhetische und naturphilosophische Aspekte der Totholzwahrnehmung

Projektstart: 01.08.2017
Projektende: 31.07.208
Projektträger: WZU Umweltfond, Universität Augsburg
Projektverantwortung vor Ort: Dr. Joachim Rathmann
Beteiligte Wissenschaftler der Universität Augsburg: Prof. Dr. Uwe Voigt

Zusammenfassung


Alte und absterbende Bäume sind Teil naturnaher Wälder. Das sogenannte „Totholz“ spielt dabei eine entscheidende Rolle als Grundlage für einen großen Teil der Vielfalt von Arten und für wichtige ökologische Prozesse. Die positiven Effekte dieser Prozesse auf die Möglichkeit für uns Menschen, Ökosysteme dauerhaft zu nutzen, werden unter dem Begriff „Ökosystemleistungen“ (ÖSD) zusammengefasst. Zu den sog. kulturellen Ökosystemleistungen zählen Identität, kulturelles Erbe, Inspiration, Erholung sowie ethische, spirituelle und religiöse Werte.

Zentrales Anliegen der vorliegenden Projektskizze ist es, die ambivalente Wahrnehmung von Totholz in einem kulturellen Umfeld, dem Augsburger Stadtwald, in aufeinander aufbauenden Schritten aus empirischer, ästhetischer und naturphilosophischer Perspektive zu untersuchen.