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Autarkie: Ressourcen- oder Globaltheorie?


Projektstart: 01.01.2016
Projektträger: Universität Augsburg
Projektverantwortung vor Ort: Dipl.-Geogr. Serge Middendorf

Zusammenfassung

Das Promotionsvorhaben beschäftigt sich in einem philosophisch-geographischen Zugang mit Autarkie. Dazu soll in einem ersten Schritt der Begriff kritisch aufgearbeitet werden, denn Autarkie ist ein Begriff, der heute eher negativ konnotiert ist oder der arbiträr und verwechslungsanfällig benutzt wird. In einem zweiten Schritt soll der Begriff dann in einem neuen Verständnis vorgestellt werden. Als ein radikaler Gegenentwurf zur expansiven Wachstums- und Globalisierungslogik sollen neue Perspektiven nicht zuletzt auf (politische) Machtverhältnisse eröffnet werden, die dann entstehen, wenn Autarkie verhindert wird oder verloren geht. Dabei wird Autarkie als prozessuales, vielschichtiges und zielorientiertes Konzept neuaufgefasst.
Ziel des Projekts ist es, einen neuen Zugang zur Frage von Ressourcenstrategien im engeren und zu den Mensch-Umweltverhältnissen im weiteren Sinne beizutragen sowie einen Beitrag zu einer Kritischen Politischen Ökologie zu leisten.