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Therapeutische Landschaften


Therapeutische Landschaften: Das gesundheitsfördernde Potenzial von Landschaften für Kinder

Projektstart: 01.01.2012
Projektträger: Universität Augsburg
Projektverantwortung vor Ort: Dr. Joachim Rathmann
Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationen: Der Bunte Kreis

Zusammenfassung


Schöne Naturlandschaften aber auch Park- und Gartenanlagen können einen nennenswerten Beitrag zur Erhaltung menschlicher Gesundheit leisten, die Erholung fördern und gleichzeitig eine schnellere Genesung bewirken. Gesundheit lässt sich als „ein Zustand des umfassenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur [als] das Fehlen von Krankheit oder Behinderung.“ (WHO 1948) beschreiben. Landschaften können dabei alle drei Aspekte der Gesundheit beeinflussen, denn Landschaften bilden den Hintergrund für körperliche Aktivität, psychische Erholung und soziale Interaktion durch direkte oder assoziative Erfahrungen.

Im Rahmen dieser Projektarbeit wird in einem ausführlichen Literaturreview vorgestellt, welche Landschaftselemente das Wohlbefinden von chronisch, krebs- und schwerstkranken Kindern positiv beeinflussen können. Landschaft und Gesundheit ist ein äußerst interdisziplinäres Arbeitsfeld, das es erforderlich macht, eine entsprechend breit angelegte Recherche vorzunehmen. Dazu werden in einer qualitativen Metaanalyse die relevanten wissenschaftlichen Publikationen recherchiert, durchgesehen, exzerpiert und strukturiert zusammengestellt. Damit wird eine wichtige Grundlage für weitere wissenschaftliche Untersuchungen und konkrete Landschaftsplanungen und -architektur gelegt.