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Religion und Kulturlandschaft


Die Kulturgeographie zählt zu den Teildisziplinen innerhalb der Geographie, die in den letzten Jahr(zehnt)en einen starken Wandel und damit eine breite Bereicherung an Themen erfahren hat. In einer traditionell geprägten Kulturgeographie steht die Beschäftigung mit der Kulturlandschaft nach wie vor im Vordergrund. Neben ihrer Struktur sind es vor allem die landschaftsprägenden humangeographischen Prozesse, die ihre Fragestellungen prägen. Diese sind aber durchaus mit der Neuen Kulturgeographie verknüpft. Beispielsweise werden durch die Forschungsgruppe 3 unterschiedliche (postsäkuläre) Glaubenstypen erforscht und Fragestellungen der christlichen Religionsgeographie durch Grundlagenforschung, projektbezogene Auftragsarbeiten und die praktische Umsetzung von Maßnahmen thematisiert. Mit dem Thema ‚Wasserbau und Wasserkunst‘ steht Augsburg in der Bewerbung zum Weltkulturerbe der Unesco. In einer angewandt-geographischen Beschäftigung mit dem Thema findet eine enge Zusammenarbeit innerhalb der Universität zwischen einzelnen Fachbereichen (v.a. Angewandte Informatik) ebenso statt wie mit den Kooperationspartnern in Stadt und Region, um die Bewerbung zu einem Erfolg zu führen.