Arbeitsgruppe Klimaforschung am Lehrstuhl für Physische
Geographie und Quantitative Methoden
Die Arbeitsgruppe Klimaforschung setzt sich aus Mitarbeitern des
Lehrstuhls für Physische Geographie und Quantitative Methoden,
Doktoranden und Studierenden zusammen, die sich im Rahmen von
Forschungsprojekten, Dissertationen oder Studienabschlussarbeiten mit
klimatologischen Fragestellungen beschäftigen. Arbeitsschwerpunkte
liegen auf dem Gebiet der empirischen Klimaforschung, insbesondere im
Bereich quantitativer Analysen zur rezenten wie historischen
Klimavariabilität und atmosphärischen Zirkulationsdynamik,
daneben werden auch modelltheoretische und angewandte Fragestellungen
aus dem Bereich der Stadt- und Agrarklimatologie behandelt. Regionale
Bezugsräume sind vor allem Nordatlantik-Mitteleuropa, der
Mittelmeerraum und das südliche Afrika.
Aktuelle Forschungsschwerpunkte:
Langzeitliche
Klima- und
Zirkulationsvariabilität
- Annual to Decadal Variability in Climate in Europe (ADVICE)
- European and North Atlantic daily to multidecadal climate
variability (EMULATE)
- Klima- und Zirkulationsveränderungen im südlichen
Afrika in den letzten 130 Jahren
Abschätzung
zukünftiger
regionaler Klimaveränderungen und saisonale Klimavorhersage
- Saisonale Klimaprognose für den Mittelmeerraum
- Regionale Niederschlagsänderungen in Namibia bei
anthropogen verstärktem Treibhauseffekt
- Niederschlags- und Temperaturabschätzungen für
den Mittelmeerraum unter anthropogen verstärktem Treibhauseffekt
- Klimawandel und Extremereignisse im mediterranen
Großraum
- Abschätzungen klimawandelbedingter Veränderungen
der Feinstaubkonzentrationen in Bayern
Fernkopplungen
im Klimasystem
- Zirkulationsdynamische Telekonnektivität der
Klimavariabilität im südlichen Afrika
- Tropische Einflüsse auf das Klima im Mittelmeerraum
Automatische
Zirkulationsklassifikationen
- Harmonisation and Applications of Weather Type
Classifications for European Regions
- Entwicklung und Anwendung objektiver Methoden zur
Zirkulationsklassifikation
Zirkulationsdynamik
klimatischer
Extremereignisse
- Extreme hydrologische Ereignisse in Mitteleuropa seit 1500
- Hochwassergeschichte nordalpiner Flüsse und ihr
Zusammenhang mit Klimageschichte und atmosphärischer Zirkulation
- Zirkulationsdynamische Rahmenbedingungen von
Dürreereignissen in Mitteleuropa
- Veränderungen von Zugbahnen und Wetterlagen und ihr
Einfluß auf großflächige Starkniederschläge in
Süddeutschland und Österreich